Wanderung im Schlaubetal #darumBrandenburg

Vor einiger Zeit habe ich einen Urlaubstag genutzt, um das südlich von Frankfurt (Oder) liegende Schlaubetal zu erkunden. Das Schlaubetal und der dazugehörige Naturpark verdanken ihren Namen der Schlaube, die sich auf fast 30 km Länge in einem Wechsel aus Teichen, Seen und Schluchten durch Ostbrandenburg schlängelt.

IMG_20170426_153753_058Das Schlaubetal ist bereits seit vielen Jahren als Naturschutzgebiet und Wanderparadies bekannt und ich habe mir für eine rund dreieinhalbstündige Tour den nördlichen Abschnitt vorgenommen. Von der Ragower Mühle aus bin ich auf dem Schlaubewanderweg Richtung Süden marschiert. Ruhiger Wald, kleine Lichtungen und Sümpfe prägen hier die Landschaft, während die Schlaube leise und oft versteckt im Dickicht gen Norden plätschert.

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Warum Kleist nicht rosa trägt

Zum Weltfrauentag haben die Grünen unter dem Motto „Männer haben Denkmäler – Frauen haben Zukunft“ zahlreiche Statuen berühmter Persönlichkeiten in ganz Deutschland mit einer sogenannten Pussy-Hat-Mütze verziert, um auf die bestehende Ungleichheit von Frauen und Männern hinzuweisen. Dass die Grünen dafür historische Persönlichkeiten mit ihren Protestmützen schmückten, verstehe ich mal als augenzwinkerndes Zugeständnis, dass es im Jahre 2017 in Deutschland schon ganz gut um die Gleichstellung steht. Aber das nur am Rande.

Kleist-Denkmal in Frankfurt (Oder)

In meiner Heimatstadt Frankfurt (Oder) trafen sich die örtlichen Grünen am Frankfurter Kleist-Denkmal. Leider gab es im anschließenden Artikel im Lokalteil der Märkischen Oderzeitung ein kleines Missverständnis, das ich gern gerade rücken möchte. Denn auch wenn das Denkmal unserem wohl berühmtesten Sohn der Stadt gewidmet ist und seit 107 Jahren seinen Namen trägt, ist der leicht bekleidete in Bronze gegossene Herr, der am vergangenen Mittwoch im Gertraudenpark mit einer farbenfrohen und politisch motivierten Wollmütze versehen wurde, eben keine lebensechte Nachbildung des in Frankfurt (Oder) geborenen Dichters Heinrich von Kleist.

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Warum Brandenburg? #darumBrandenburg!

Ich gebe zu, meine Zuneigung zu meiner Brandenburger Heimat hat manchmal sehr spezielle Züge. Ausgerüstet mit meinem Smartphone und immer hungrig auf die kleinen Besonderheiten zwischen Oder und Elbe, zwischen der Lausitz und dem Ruppiner Land, streife ich durch meine Heimat und sauge Vieles auf, was dem Durchreisenden meist verborgen bleibt oder bewusst ignoriert wird, um es dann bei Facebook, Twitter und Instagram unter dem Hashtag #darumBrandenburg zu veröffentlichen.

Warum mache ich das?

Park Steinhöfel

Eigentlich ist es ganz einfach: Ich möchte meine Begeisterung teilen. Denn Brandenburg ist ein wunderschönes Eckchen Deutschland. Oft provinziell, gern etwas karg aber immer einladend, wenn man bereit ist, den Blick im richtigen Moment zu weiten und das Besondere zwischen dem vielen Alltäglichen zu entdecken. Das ist nicht immer leicht und auch ich musste diese Kulturtechnik des genauen Hinschauens bei größtmöglichem Weitblick – ja, so kompliziert ist es – erst lernen.

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Schönheit auf den zweiten Blick – Brandenburg mit Dieter Moor

Titelbild des Buchs von Dieter Moor„Lieber einmal mehr als mehrmals weniger“ ist der Titel des neuen Brandenburg-Buches von Dieter Moor. Nach „Was wir nicht haben brauchen Sie nicht“ ist das der zweite Wurf des Neu-Brandenburgers mit schweizerischem Migrationshintergrund. Und es ist wieder sehr gelungen!

Nachdem das Buch nun schon einige Wochen auf dem Markt ist und ich es kurz nach Erscheinen gekauft und verschlungen habe, ist der hauptberufliche Moderator nun auf Lesereise und bringt sein Werk an den Mann und die Frau. Ja, auch in Brandenburg.

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Auf in die brandenburger Tropen – für einen Tag

Brandenburg im Januar 2012. Das Thermometer schwankt um die null Grad. Meist eher drüber als  drunter und vom Himmel fällt im Berliner Umland nicht das, was man in dieser Jahreszeit erwarten würde. Es regnet, es regnet und ja – es regnet. Kurz unterbrochen wird das kalte Nass nur vom kurzen Sonnenschein am Morgen. So auch an einem meiner Urlaubstage in der ersten Woche des Jahres.

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