#BlogKritik: Das Daimler-Blog

Kategorie(n): Automobil, Technik, Wirtschaft, Autoblog

DAS ist nun also der OFFIZIELLE Blog aus dem Hause Daimler. Ok. Ich habe meinen kleinen Fehler eingesehen, den ich beging, als ich den „Mercedes Benz Passion Blog“ als offizielle Unternehmenskommunikation bezeichnete. Doch so viel zum Rückblick.

Screenshot Daimler-BlogIch muss Frank Recht geben: DAS ist die „Mutter aller Unternehmensblogs“. Geschrieben in Ich-Perspektive, gespickt mit wunderbaren Sprach-Bildern und garniert mit einem guten Schwung Emotion. Das ist „Das Daimler Blog“ (Ich bleibe trotzdem bei „der Blog“)

Da schreibt zum Beispiel Dan van Appen über eine Probefahrt mit dem neuen Sprinter in „Camouflage-Tarnung“ auf der Bosch-Teststrecke in Boxberg und beschreibt, das Seitenwindproblem bei dieser Fahrzeugklasse so schön, dass mir ein Lächeln übers Gesicht zuckt:

Denn bis heute müssten eigentlich viele Handwerker, Lieferanten oder Camper neben dem Führerschein auch einen „Segelschein“ besitzen. Beim Überholen eines Lkw oder Befahren einer Autobahnbrücke können starke Windböen Fahrzeuge mit hohem Aufbau gefährlich zum Abdriften bringen.

Und alles nur, um den neuen Seitenwind-Assistenten vorzustellen, der im neuen Sprinter verbaut wird. Da hüpft mein Blogger-Herz! Und weil wir hier bei der Mutter aller Unternehmensblogs sind, gibt’s zu all den großartigen Bildern natürlich noch ein Video dazu. Hach.

Beim Daimler-Blog schreiben Mitarbeiter aus den verschiedenen Bereichen des Konzerns sowie einige Gastautoren. Man merkt den Blogs an, dass hier eine gute Portion Leidenschaft mitschreibt. Die Liebe zum Stern und zur automobilen Technik spürt der Leser beim Bericht aus der Produktion der neuen E-Klasse, wenn der  Leiter des Customer Research Center bei Daimler über die Themen „Ambiente & Luxus“ bei der neuen S-Klasse sinniert oder wenn Natascha Bausewein von ihrem Jahr als Nachwuchsingenieurin bei AMG berichtet.

Es ließen sich noch dutzende Beispiele aufzählen, um den Daimler-Blog noch schmackhafter zu machen. Doch der schnellste Weg führt einfach hin. Also legt das Endgerät kurz zur Seite, holt Euch nochmal ein Heiß-Getränk und dann viel Spaß beim Lesen.

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3 Gedanken zu „#BlogKritik: Das Daimler-Blog

  1. Uwe Knaus

    Immer schön, wenn unsere salomonische Lösung ein anderer bemerkt. Und für den Fall, dass jemand auf die seltsame Idee kommen sollte, das Internet auszudrucken, haben wir bei Artikel „drucken“ noch ein „Ei“ versteckt 😉

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