Hochkantdorf: Manchmal stinkt es gewaltig

Aufzug im HochkantdorfIch dachte, geruchsmäßig wäre ich einiges gewohnt. Zehn Jahre Berlin hatte ich überlebt, wusste was Hundehaufen nach einem Sommerregen anrichten können, kannte zu viele Pinkelecken des gemeinen Wochendendfriedrichshainers und rümpfte in Obergeschossen von BVG-Bussen nur noch selten die Nase. Doch dann zog ich ins Hochkantdorf.

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Leben im Hochkantdorf

Mein HochkantdorfWahrscheinlich habe ich so ziemlich alles gemacht, was mich vom Image eines hippen Netz-Typen entfernen kann. Ich habe den Prenzlauer Berg hinter mir gelassen, stelle Abende mit meiner Familie über kostenlose Flying-Buffets in Berliner Szeneläden und wohne neuerdings im real existierenden Plattenbau.

Aber bei Licht betrachtet, ist das alles wurscht

Das Schöne am oderstädtischen Hochkantdorf a.k.a. Plattenbau ist, dass es hier alles gibt, was man auch im ostbrandenburgischen Angerdorf erwarten kann. Da wohnen die netten Omas, die allein leben aber miteinander ihre Tage verbringen und ein paar Etagen höher findet man die Typen, denen man nur ungern im Fahrstuhlschacht von 1970 begegnet.

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