Ich bin kein Pirat…

… weil ich wahrscheinlich zu professionell bin.kein Pirat - das Bild

… weil ich Volksparteien irgendwie sinnvoller finde.

… weil mir Piraten als politischer Gegner lieber sind.

… weil ich weiß, wie viel Arbeit Politik macht.

… weil die bloße Ablehnung etablierter Parteien kein produktiver Grund ist, selbst Politik zu machen.

… weil ich denke, dass die Welt auch vor dem Internet schön war.

 

Und warum bist Du kein Pirat?

33 Gedanken zu “Ich bin kein Pirat…

  1. … weil Piraten auf die sieben Weltmeere gehören und dort von den anständigen gejagt und versenkt werden ;-) Spaß beiseite. Politik ist eine viel zu ernsthafte Angelegenheit, um sie zu veralbern. Politik ist das Suchen und Finden von Kompromissen. Tattäglich erlebbar in der Kommunalpolitik!

  2. … weil ich nicht glaube, dass mir liberalistische Grundsätze in ihrer Auswirkung auf die Gesellschaft irgendwie gefallen könnten.
    Aber ich halte die Piraten in ihrer Transparenz für eine interessante Entwicklung. Dass sie existieren, bedeutet, dass andere Parteien hier und da den Bürgerwillen etwas verpasst haben.

    • Ich sehe da keinen Unterschied in gottlos oder gottverehrend. Auf beiden Seiten zieht sich die dicke Blutspur durch die Geschichte.
      Nachweisbar soll das Morden erst vor ca. 6.000 Jahren begonnen haben, als sich das patriarchale System verbreitet hat.
      Kann es sein, dass die Systematik des Beherrschendürfens genau diese Blutspuren erst ermöglichten?
      Und das Bild des herrschenden Gottes hat dann die Menschen dazu gebracht, sich in Demut von Oberen knechten zu lassen …

  3. Rattenfänger von Hameln hat einen Nachfolger,
    „Die Piraten“.
    Meine Freundin und ich zum „Stammtisch“ nach Kiel, im Kopf das Wahlprogramm, für diese Ideen kämpfe ich seit Jahren. In der Tasche einige weiterführende Gedanken dazu, es darf ja jeder mitmachen, mitreden.
    Ankunft in der Pumpe, keine Organisation, erst im Saal, musste man dann wegen eines geplanten Heavy-Metal Konzerts in den Keller ausweichen. Stinkendes Loch, viele junge Leute, biergeschwängerte Luft, was viele veranlasste sich an Flaschen festzuhalten. Ja man kommt sich besonders alt vor, aber jeder ist willkommen und Alter hat Erfahrung und die will ich mit ihnen teilen. Das Durcheinander nimmt kein Ende, auch nicht als die „leitenden“ Mitglieder erscheinen. Verteile aus langer Weile mein Gedicht, „Deutschland, Heimat, mein Vaterland“. Die Gesichter werden bei der Überschrift länger, einige geben angewidert das Blatt zurück, „für sowas habe ich keine Zeit“. Na gut, Heimat, Vaterland ist auch für die Jugend schwer zu vermitteln, die in der anschließenden Diskussion alle Werte und
    Rahmbedingungen unserer Gesellschaft abgeschafft sehen wollen. Als ich dann noch auf gesellschaftliche Werte bestand und mir erlaubte anzumerken, dass eine Gesellschaft ohne Rahmenbedingen und Kultur in sich zerfällt, wurde die Diskussion hitziger. Das die Bevölkerung die heute noch den Freiheitsdrang und die scheinbare Einfachheit im und durch das Computernetz Glauben schenkt, aber irgendwann Personen wie Inhalte sehen wollen, erregte die Piraten zügellos. Besonders tat sich ein Sven Krumbeck hervor, „wir haben keine Person vorne, wir sind alle, bei uns wird im Netz und überhaupt jeder entscheidet. Grenzen gibt es dann keine mehr, alle sind gleich, jeder darf bestimmen. Mir wurde langsam bang und mir fiel der gescheiterte Sozialismus und der kommunistische Gedanke ein, der an dem Verschiedensein der Kulturen und Glaubensrichtungen immer gescheitert ist. Als dieser Sven mir noch einen, seinen Beitrag zum Wahlprogramm zum Lesen gab, ich ihm zupflichtete, aber in der heutigen Zeit für Träumereien hielt, war ich raus. Er, „ dann must du überlegen, ob du hier richtig bist“.
    Also wer nicht für die Piraten, für die Ideen ist, ist gegen sie. Jeder darf mitmachen, alle ihre Meinung schreiben, aber keine andere Meinung wird zugelassen. Was ich mir anmaße, er stellt schon seit Jahren Plakate auf, er kandidiere. Moment, keine Führer, haben aber Mitglieder die nach vorne drängen, Widerspruch wird mit raus drängen beantwortet, haben wir alles schon. Jetzt weiß ich auch, warum die Piraten das Wahlalter auf Kinderniveau runter setzen wollen. Jugendliche, leicht zu ködernde Beute,
    als Wahlfutter, um realitätslos Träume zu posaunen, Grundwerte und Gesellschaftsräume aufzulösen. Patrick Ratzmann und Dr. Heiko K. L. Schulze gaben mir ebenfalls zu verstehen, dass ich hier wohl falsch wäre.
    Ist das neu? Nein, das ist Protest mit Slogan die der Masse gefallen, weil lange gefordert und von den etablierten Parteien unterdrückt.
    Ich muss raus, ich habe das Gefühl duschen zu müssen, der Dreck und Schwachsinn drohen mich zu ersticken. Vor der Tür ging die Diskussion kurz weiter, wo die Führung mit ihren Speichelleckern mich angifteten und mir die Frage gestellt wurde, „was ich vorzuweisen hätte“?
    Ich komme mir an meinem Gehstock ganz klein vor, man muss was vorweisen, Verdienter sein, um ernstgenommen zu werden.
    Zum Kotzen, ich verstehe jetzt die Betrüger der anderen Parteien, die von Dummheit, Strohfeuer und unrealistisch sprechen.
    Da warte ich lieber bis die etablierten Betrüger das Land zu Grunde richten,
    ehe dieser Flohzirkus die Gesellschaft abschafft und alle kiffend in der Ecke liegen.

    Frank Poschau

  4. …weil ich an ganzheitliche und nicht nur mono-thematische Politik glaube und fest davon überzeugt bin, dass die CSU dies samt guter Netzpolitik bietet.

  5. … weil ich politische Inhalt bevorzuge, die Sinn machen und realisierbar sind.

    … weil ich eigentlich auch so schon ganz cool bin und dazu keine Randprotestpartei benötige… ;)

  6. ….weil ich keine lust habe mit augenklappen durch die welt zu gehen, lieber beide augen immer offen halten und das große ganze sehen!

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